Firmengeschichte

1881
im Jahr des Gottharddurchstichs, gründete Rudolf Rötschi mit seinem Bruder Johann die Firma «Rötschi Frères, représentants de maisons étrangères et du pays» in Zürich.

 

Firmengeschichte

 
 

1891
scheidet Johann Rötschi aus der Firma aus, Rudolf Rötschi führt zusammen mit Emil Meier die Firma unter dem Namen Rötschi & Meier weiter. Die Verbindung ist aber nicht von langer Dauer, Meier muss sich sehr bald aus gesundheitlichen Gründen von seiner Tätigkeit zurückziehen. Rudolf Rötschi führte die Firma unter seinem Namen weiter.

 
 

1902
übernimmt die Firma Rudolf Rötschi & Cie. den Alleinverkauf des Sicherheitssprengstoffes «Cheddite» für den Schweizer Markt.

 
 

1903
beginnt die Zusammenarbeit mit den Von Roll‘schen Eisenwerken, welche die ersten Betonmaschinen, Bauwinden, Kipprollwagen und manche andere Produkte liefern.

 
 

1904
stirbt Rudolf Rötschi. Bereits vorher hatte er seinen Neffen und langjährigen Mitarbeiter Robert Aebi zum Nachfolger bestimmt, welcher das Unternehmen unter dem Namen Robert Aebi & Cie. weiterführt.

Im Laufe der Zeit gewann die Firma ständig an Bedeutung und erweiterte ihr Tätigkeitsfeld.

 

Robert Aebi

 
 

1905 – 1913
werden Verkaufsorganisationen in Mailand, Brüssel, Antwerpen, Leipzig, Wien, Barcelona, Madrid, Paris, Düsseldorf, Petersburg und Moskau gegründet. In diesen Jahren gewinnt die Firma unter der initiativen Leitung von Robert Aebi in der Schweiz immer mehr Ansehen und wird führend in ihrer Branche.

 
 

1912
wird der Robert Aebi und Cie. das Vertriebsrecht des Sicherheitssprengstoffes «Cheddite» entzogen. In der Zwischenzeit aber hatten sich Sprengstoff und Material einen festen Platz im Verkaufsprogramm geschaffen. Dies führt dazu, dass 1913 unter der Führung der Robert Aebi & Cie. die Sprengstofffabrik Dottikon gegründet wird. Anfänglich produziert diese den Zivilsprengstoff «Altdorfit», später kommen andere Erzeugnisse dazu.

 
 

1917
erfolgt die Übernahme der Maschinenfabrik Regensdorf, welche verschiedene Baugeräte fabriziert.

 

Maschinenfabrik Regensdorf

 
 

1921
wird die Firma von einer Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Seit den zwanziger Jahren fabriziert die Robert Aebi AG im Betrieb Regensdorf Spezialschienenfahrzeuge für die SBB, für Privatbahnen und Industriebetriebe.

 
 

1924
wird beschlossen, sämtliche ausländische Beteiligungen, welche den Ersten Weltkrieg überstanden hatten, zu liquidieren und sich voll auf das Inlandgeschäft zu konzentrieren.

 
 

1930
übernimmt die Von Roll die Aktienmehrheit der Robert Aebi & Cie. AG, wodurch die Zusammenarbeit noch intensiver gestaltet wird.

Am 2. Februar 1933 stirbt Robert Aebi im Alter von 57 Jahren an einer Krankheit. Er leitete die Unternehmung während 30 Jahren.

 
 

1934
erfolgt die Übernahme der «Matra Landmaschinen und Traktoren AG», Zollikofen, die als Matra AG weitergeführt und später als Niederlassung in die Robert Aebi integriert wird.

 

Geschichte Strassenwalze

 
 

1939
wird die «Construction Tubulaires SA» gekauft, bis 1943 als selbstständige Tochterfirma weitergeführt und dann in die Robert Aebi AG integriert.

 
 

1952
Aufbau des ersten Exportmarktes für Unimog in der Schweiz.

 
 

1956
Die Matra startet die Zusammenarbeit mit John Deere. Robert Aebi & Cie. AG verfügt über ein grosses Ersatzteillager. Die bedeutendsten Lieferanten sind nach wie vor die Von Roll und die Sprengstofffabrik Dottikon.

 

John Deere

 
 

1964 – 1965
werden die Verkaufs- und Servicedepots in Landquart, Renens und Arbedo bezogen.

 
 

1989
zügelt die Firma auch die Verkaufsabteilung von der Stadt Zürich nach Regensdorf. Nun sind Verkauf und Werkstätten beisammen. Mit den zur Verfügung stehenden Infrastrukturen sind die Voraussetzungen geschaffen, um die Distanz zum Kunden zu verringern und die Zusammenarbeit noch enger zu gestalten.

 
 

1992
Die Robert Aebi AG kauft die VME Schweiz AG. Mit dieser Entscheidung übernimmt die Robert Aebi AG die Vertretung der zukunftsträchtigen Volvo-Erdbewegungsmaschinen.

 

Volvo Baumaschinen

 
 

1996
Das Geschäftsfeld Schienenfahrzeuge wird aufgegeben und das Produktionsprogramm von der Firma SLM, Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik AG, übernommen. Ebenfalls werden die Verkaufsaktivitäten im Bereich Feuerwehr und im Staplergeschäft aufgegeben.

 
 

1997
expandiert die Robert Aebi AG nach Deutschland. Das Gemeinschaftsunternehmen Aebi Forschner GmbH verkauft Volvo- Erdbewegungsmaschinen im süddeutschen Raum in Baden-Württemberg und Bayern.

 
 

1998
wird die Robert Aebi AG nach ISO 9001 zertifiziert und ein Jahr später nach ISO 14001.

 
 

1999
Die Abteilung Baukrane der Robert Aebi AG wird ausgelagert. Sie werden durch eine neu gegründete Firma, die Wolffkran Schweiz AG, vertrieben.

 
 

2000
übernimmt die Robert Aebi AG den Vertrieb Volvo im süddeutschen Raum 100-prozentig unter dem Namen Robert Aebi GmbH mit Stützpunkten in Achstetten, Leonberg und in Nürnberg.

 
 

2002
gelingt das Management-Buyout, mit dem sich Robert Aebi AG und Von Roll trennen.

 
 

2006
Die Robert Aebi AG feiert ihr 125-Jahre-Jubiläum. Rückwirkend auf den 1.1.2006 wird die Firma STABO AG übernommen.

 

Fimenjubiläum

 
 

2007
Die Familie Zahner erwirbt sämtliche Aktien, so dass Robert Aebi wieder ein Familienunternehmen ist.

 
 

2008
Per 1.1.2008 zieht sich die Robert Aebi AG aus dem Kommunalgeschäft zurück. Im selben Jahr übernimmt sie das Strassenbauprogramm von Volvo.

 
 

Volvo Radfertiger

 

Volvo Walze

 

Robert Aebi Landtechnik AG

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